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Der Göller

Der Göller gehört geographisch zu den Mürzsteger Alpen und liegt noch in Niederösterreich, aber hart an der Grenze zur Steiermark. Nur 13 Kilometer Luftlinie sind es vom Göllergipfel bis zum Wallfahrtsort Mariazell. Südlich unterhalb des Göllergipfels führt auch ein bekannter Wallfahrerweg am Berg vorbei. Noch kürzer, nur 9 Kilometer, sind es ins Zentrum der Gemeinde St. Aegyd am Neuwald, in dessen Gemeindegebiet auch der Göller liegt.

Zwischen dem Ötscher im Westen und dem Schneeberg im Osten bildet der Göller die höchste und aufgrund seiner markanten breitgelagerten Erscheinung auch die auffälligste Erhebung. Mit seinen 1.772 Metern ist der Göller nur unwesentlich höher als sein „Zwilling“, der Gippel mit 1.669 Metern.

Für den Namen "Göller" gibt es zwei Deutungen: Die eine leitet ihn von einem slawischen Wort für "kahler" Berg ab. Die Deutung ist nicht von der Hand zu weisen, denn der breitschultrige, im zerbröckelnden Dolomit ebenmäßig geformte "Kahlkopf" ragt hoch über die Waldgrenze empor. Die andere Deutung führt ihn auf das "Gellen" der Lawinen zurück, die besonders auf der Südseite durch die Kare und Gräben brausen.

Im Winter ist der Göller für Schitourengeher ein lohnendes und beliebtes Tourengebiet. Für Alpinschifahrer stehen die Göllerlifte bereit, die den heute ungewohnten Genuss von Schifahren auf 100-igem Naturschnee garantieren.

Der Göller ist ein Berg für jede Jahreszeit. Von der einfachen Gipfelbesteigung bis hin zur großen Überschreitung Göller - Gippel - Oberberg ist alles drin! Ein Abstecher auf die Göllerhütte sollte aber immer eingeplant werden.